Adesa setzt auf schnellere Verarbeitung und gewinnt neue Aufträge

Erste Europa-Installation eines Durst Tau 330 mit Inline-Laser-Finishing

Durst gab die erste Installation des digitalen Inline-Laser-Finishing-Systems Durst LFS 330 in Europa bekannt. Das System mit Stanztechnik von Spartanics ergänzt bei der französischen Druckerei Adesa einen Inkjet-Etikettendrucker des Modells Tau 330.

Der Tau 330 von Adesa ist mit sieben Farben (CMYK, Orange, Violett und Weiß) konfiguriert. Die Inline-Integration des Laserschneidemoduls bietet für das Unternehmen große Vorteile. Der Tau 330 kann ohne Verlangsamung mit seinem normalen Durchsatz von 48 m/min arbeiten, das Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten ist breiter und mit der größeren Weiß-Deckkraft erfüllt es laut Adesa die Anforderungen beim Druck auf transparenten Etiketten, wie sie in der Lebensmittelbranche häufig benötigt werden. Die Besonderheit des Systems besteht darin, dass Drucken und Stanzen in einem einzigen Durchgang erfolgen. Außerdem habe das leuchtende Weiß überzeugt. Siebdruck kam aufgrund der geringeren Geschwindigkeit und der hohen Kosten für die spezifischen Aufträge des Unternehmens nicht in Frage

Automatischer Auftragswechsel

Der End-to-End-Workflow für den Digitaldruck von Durst ermöglicht den automatischen Auftragswechsel in einem einzigen Durchgang. Für Adesa schließt der Workflow eine wichtige Marktlücke. Seit die Druckerei sich nach umfangreicher Recherche für die Installation des Durst 330 LFS entschieden hat, konnte sie eigenen Angaben zufolge neue Aufträge gewinnen.

Adesa setzt das System ergänzend zum digitalen Offset- und Flexodruck ein. „Bei Aufträgen, für welche die Qualität des digitalen Offsetdrucks zu hoch und die des Flexodrucks zu niedrig wäre, verwenden wir Inkjet“, so Geschäftsführer Brice Carugati.  „Das können Aufträge von 2000 bis 3000 laufenden Metern sein, oder, abhängig von den Erfordernissen in puncto variable Daten, auch einmal bis 5000 Meter.

Neue Aufträge gewonnen

Die Tinte trocknet sofort und es ist kein beschichtetes Druckmaterial erforderlich. Außerdem können wir neben Aufträgen aus der Kosmetikbranche auch solche aus vielen anderen Sektoren übernehmen. Mit der Inline-Lösung von Durst haben wir mehrere Aufträge gewonnen, die wir vorher nicht bekommen hätten. Ein gutes Beispiel ist ein Auftrag über 400.000 Etiketten mit 12 variablen Textbausteinen, bei dem wir mit einem französischen Mitbewerber konkurrierten.“