Optimierung der Energieeffizienz gemäß Kyoto-Protokoll

Gallus will CO2 um 20% freiwillig senken

Mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls haben sich rund 192 Industrieländer dazu bekannt, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Auch die Gallus Ferd. Rüesch AG nimmt am freiwilligen Programm der „Energieagentur der Wirtschaft“ teil und bekennt sich damit zur aktiven Reduzierung der CO2-Emissionen und zur Optimierung der Energieeffizienz.

Zur Umsetzung emissionsreduzierender Massnahmen hat die Schweizer Wirtschaft die „Energieagentur der Wirtschaft“ (EnAW) etabliert, um Unternehmen individuell zu beraten und den optimalen Weg aufzuzeigen, wie die gesetzlichen Verpflichtungen unkompliziert und wirtschaftlich erfüllt werden können. Diese Zielvereinbarung ist in der Schweiz vom Bund, den Kantonen und Partnern der Wirtschaft anerkannt.

Nach der Unterzeichnung dieser Vereinbarung erfolgte in Zusammenarbeit mit den Experten der EnAW eine detaillierte Analyse des energetischen Ist-Zustandes des Unternehmens. Daraus abgeleitet wurde ein Richtpfad erstellt, der zum Ziel hat, über drei Etappen hinweg innerhalb von neun Jahren den CO2-Ausstoss bei Gallus um ca. 20 Prozent zu reduzieren. Diese drei Etappen gliedern sich in kurzfristig umsetzbare Massnahmen, mittelfristige und langfristige Massnahmen bzw. Investitionen, die zur CO2-Reduzierung beitragen.

Die erste Etappe erstreckt sich vom Jahr 2015 bis ins Jahr 2018. In dieser ersten Phase der CO2-Reduzierung wurde bei Gallus zum Beispiel bereits ein Grossteil der bestehenden Leuchtmittel auf LED umgestellt. Weiterhin wird eine verbesserte Nutzung der Abwärme angestrebt, der Verlust von Druckluft wird weitgehend reduziert und entsprechende Dämm-Massnahmen werden an der Gebäudesubstanz vorgenommen, um so die Ziele dieser ersten Etappe zu erreichen. In einer zweiten und dritten Etappe von 2019 bis 2024 werden dann mittels bereits definierter weiterer Massnahmen und Investitionen in neue energieeffizientere Anlagen, die angestrebten Mengen an CO2 eingespart.