Transformation vom Vorstufen- zum End-to-End-Dienstleister

Der belgische Entwickler von Verpackungsdesign und -workflowlösungen Esko hat die Media Beacon Inc., einen Anbieter von Digital- Asset-Management-Software (DAM) mit Sitz in Minneapolis, Minnesota/USA, übernommen. Media Beacon bedient mit seinen DAM-Tools bisher vor allem den amerikanischen Markt und ist in verschiedenen Industriezweigen, vom Einzelhandel und Verbrauchsgütern bis hin zu Medien, Druck und dem öffentlichen Sektor, tätig.

Wie Esko-Präsident Udo Panenke erklärt, sei es Eskos Strategie, den gesamten Verpackungsproduktions-Workflow vom Design bis hin zum fertigen Produkt und seiner Präsentation im Laden zu digitalisieren und ineinander zu integrieren. Mit der Übernahme von Media Beacon treibe Esko nun seine Entwicklung vom Vorstufendienstleister hin zu einem End-to-End-Dienstleister für den Verpackungsmarkt weiter voran.

„Der wachsende Druck hinsichtlich einer fehlerfreien und zeitgerechten Produktion von Markenbotschaften über verschiedene Medien hinweg, wie zum Beispiel auf Verpackungen, als Displays in Ladengeschäften oder als gedruckte bzw. Online-Werbung, lässt integrierte DAMLösungen zu einem Eckpfeiler sowohl für Druckdienstleister als auch für Markenartikler werden“, so Panenke weiter.

Mit der Übernahme der Tools und -Expertise soll die Esko-Software-Suite ergänzt werden. Um einen reibungsfreien Integrationsprozess zu gewährleisten, wird Jason Brigt, CEO und Gründer von Media Beacon, künftig als Chief Technology Officer tätig. Er werde eng mit den Forschungs- und Entwicklungsteams von Esko zusammenarbeiten, um die weitere Entwicklung der DAM-Software sicherzustellen.

Brett Robertson, ehemaliger Director Global Product Marketing, Servo Motors bei Kollmorgen, wird die Verantwortung des Tagesgeschäfts als General Manager von Media Beacon übernehmen. Dadurch soll die Einbindung der Media-Bacon-Werkzeuge so schnell wie möglich abgeschlossen werden.