Bis zu 70% Zeiteinsparung

Esko zeigt modernste Herstellung von Flexodruckplatten

Derzeit zeigt Esko auf der drupa das neue Kombinationsgerät CDI Crystal 5080 XPS, das die Bebilderung und Belichtung von Flexodruckplatten automatisiert. Die vollständige Integration der Plattenherstellungs- und Workflow-Software in das neue Device Manager-Modul der Automation Engine soll zudem eine bessere Kontrolle über den Herstellungsprozess von Flexodruckplatten gewährleisten.

Thomas Klein, Vice President Hardware von Esko, erläutert: „Die durchschnittliche Auflagenhöhe im Flexodruck sinkt weiter und die Industrie sucht nach Möglichkeiten, Kleinauflagen effektiv, mit kürzeren Vorlaufzeiten und pünktlicherer Anlieferung der benötigten Flexodruckplatten zu produzieren. Ein wesentlicher Teil der Lösung besteht darin, die gesamte Herstellung von Flexodruckplatten zu überdenken, da dieser komplexe und manuelle Prozess häufig bis zu sieben verschiedene Geräte umfasst. Dabei kann die Platte bei jedem Übergang zum nächsten Bearbeitungsschritt sowie bei einer manuellen Falscheingabe der Parameter durch den Bediener beschädigt werden. Die Integration und Automatisierung dieser Prozesse verbessert die Konsistenz der Platten und vereinfacht die Bedienung. Dadurch sind unsere Kunden in die Lage, den Workflow zur Herstellung von Flexodruckplatten effizienter zu verwalten.“

Mit dem auf der drupa präsentierten Gerät zeigt Esko die Kombination von UV-Haupt- und Rückseitenbelichtung in einem Schritt. Darüber hinaus wird mit dem CDI Crystal 5080 ein neuer digitaler Flexodruckplatten-Belichter auf Grundlage der CDI-Technologie eingeführt. Beide Geräte werden unter der Bezeichnung CDI Crystal 5080 XPS als Kombination angeboten, wobei hier die Bebilderung und die Belichtung der Platten in einem Schritt erfolgen. Diese Lösung verringert die Anzahl der manuellen Arbeitsschritte im Vergleich zu anderen Technologien um 50 %. Zudem verkürzt sie den Zeitaufwand zur Produktion einer druckmaschinenfertigen Platte um nahezu 70 %.

Im Gespräch mit der Redaktion der Etiketten-Labels ließ Esko durchblicken, dass man auch an einem „Downsizing“ des Systems arbeite und kleinere Geräte, die dann auch für die Schmalbahn-Drucker interessant sind, vorstellen werde.