Elektrostatische Unterstützung für schwierige Materialien

Neues Corona-System von Kalwar für Schmalbahnanwendungen

Calvasmart SD ist ein neues Corona-System, mit denen Kalwar die Oberflächen von Kunststofffolien, Papieren u.a. behandeln kann und somit die Druckqualität verbessert.

Über fünf Jahre Erfahrung, beispielsweise bei der Behandlung von Folien < 10mµ oder physikalisch vernetzten Schäumen spiegeln sich in der neuen Calvasmart-SD-Serie für die Schmalbahnanwendung wieder. Bei Planung, Auslegung und Design konnten so die Highend- Systeme von kalwar für den Schmalbahneinsatz herunterskaliert werden, um den Ansprüchen im Flexo- und Digitaldruck sowie Coatingbereich gerecht zu werden.

Die Elektroden sind serienmäßig im Calvasmart-Flex-Design ausgeführt. Die Vorteile dieses Elektrodentyps sind laut Kalwar die homogene Plasmaentladung selbst bei geringstem Energieniveau und Geschwindigkeiten sowie die geringe Temperaturaufnahme. Alleine mit diesen Systemen sollen bis zu 95% aller im Markt üblichen Folientypen ausreichend behandelbar sein. Für die Behandlung von halb- bzw. leitenden Materialien kann der Elektrodenschlitten innerhalb von wenigen Minuten gewechselt werden, um das System mit Keramikelektroden zu betreiben. So soll sichergestellt werden, dass immer das optimal abgestimmte Elektrodensystem zum passenden Material genutzt wird.

Zudem ist die SD-Serie mit einem ganz neuen Feature ausgestattet: Die Absaugung wurde neu gestaltet und unterstützt neben dem effektiven Extrahieren des anfallenden Ozons nun auch noch die Bahnreinigung. Lose Partikel werden gezielt vom Substrat abgetragen, so dass sich diese nicht an den Elektroden ablagern. Dies hat laut Kalwar den zusätzlichen Effekt, dass die Elektroden nahezu wartungsfrei sind und somit eine Maschinenverfügbarkeit >99,5% gewährleistet ist. Die Calvasmart SD Serie ist für Arbeitsbreiten bis maximal 600 mm lieferbar, kann aber nach Bedarf bis zu 1000 mm heraufskaliert werden.