Bizerba schließt Geschäftsjahr 2020 erfolgreich ab

Andreas Kraut, CEO und Gesellschafter von Bizerba, ist zufrieden mit dem Abschluss 2020 und hat für die weitere Zukunft einige große Ziele (Quelle: Bizerba)
Andreas Kraut, CEO und Gesellschafter von Bizerba, ist zufrieden mit dem Abschluss 2020 und hat für die weitere Zukunft einige große Ziele (Quelle: Bizerba)

Bizerba, Anbieter von Hard- und Softwarelösungen im Bereich der Wäge-, Schneide- und Auszeichnungstechnologie, hat im Geschäftsjahr 2020 weltweit einen Umsatz von 729 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit konnte das Familienunternehmen aus Balingen, Baden-Württemberg, den Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 4% steigern.
Der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr basiert traditionell auf einem starken Heimatmarkt. Mit 25% Umsatzanteil ist Deutschland noch immer der wichtigste Markt für Bizerba. Etwa die Hälfte entfiel auf das europäische Ausland. 23% kommen aus der Region Amerika, die im Vergleich zum Vorjahr zulegen konnte. Die Umsatzverteilung auf die Geschäftsfelder bleibt im Jahr 2020 stabil. Deutliches Wachstum konnte in den Geschäftsfeldern Retail, Labels & Consumables und Service erzielt werden. Die Mitarbeiterzahl stieg auf 4302 Beschäftigte, davon sind 2342 außerhalb Deutschlands tätig.

„Trotz der weltweiten Krise konnten wir unser Umsatzziel im Jahr 2020 erreichen. Ich bin stolz auf dieses Ergebnis und auf alle meine Mitarbeiter, die das ermöglicht haben“, so Andreas Kraut, CEO und Gesellschafter von Bizerba. „An diese Leistung werden wir in 2021 und in den kommenden Jahren anknüpfen und mit unseren innovativen Ansätzen unseren Kunden einzigartige Lösungen bieten.“ Treiber des Erfolgs sind die Kernbereiche Wäge-, Schneide- und Auszeichnungstechnik. Einen wichtigen Anteil trugen jedoch auch die Sparte Business Services sowie die verschiedenen Finanzierungsangebote des Unternehmens bei. Bizerba stärkt seine Standorte mit Investitionen in Höhe von 20,6 Millionen Euro.

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Die Kapazitäten im Bizerba Stammwerk in Balingen geraten derweil an die Grenzen. Immer volatilere Märkte und steigende Stückzahlen erfordern eine flexiblere Produktion und die Möglichkeit, Kapazitäten zu verteilen. Aus diesem Grund hat Bizerba die Erweiterung der Produktion in Osteuropa beschlossen. Am Standort in Valjevo in Serbien investiert Bizerba in den nächsten Jahren rund 30 Mio. € in ein neues Produktionsgebäude mit etwa 10.000 Quadratmetern für bis zu 300 Mitarbeiter. Die Vorbereitungen und Planungen laufen bereits, die Produktion in Valjevo soll Ende 2022 starten.

„In den ersten Monaten im Jahr 2021 konnten wir bei Bizerba die gute Entwicklung aus 2020 fortsetzen. Im Geschäftsbereich Retail erleben wir eine sehr hohe Nachfrage, der Industrie-Bereich ist eine solide Stütze unseres Geschäfts, so dass wir insgesamt über dem Vorjahresniveau liegen. Die Umsatzentwicklung im ersten Quartal 2021 ist vielversprechend und lässt uns optimistisch ins weitere Jahr schauen“, so Andreas Kraut. „Für das restliche Jahr haben wir noch einige Innovationen zu bieten, wie zum Beispiel unsere neue Ladenwaage K3, die wir erstmalig in einem Lösungspaket ‚as a Service‘ in einem sogenannten Subscription-Modell anbieten werden. Für uns, unsere Branche und unsere Kunden ist das ein neues Geschäftsmodell. Ich freue mich darauf, unsere Branche auch in Zukunft weiter zu entwickeln und Bizerba in eine sichere Zukunft zu führen.“

 

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