Insignis-Praxisbericht nach mehr als einem Jahr Labelfire-Einsatz

Effekte, die vorher nicht denkbar waren

Gallus Labelfire bei Insignis Etiketten
Angesiedelt im neuen Digitaldruck-Produktionsbereich bei Insignis ist die Gallus Labelfire in Vollausstattung im Einsatz (Quelle: Insignis)

Nachdem die Firma Insignis-Etiketten mit Sitz in Wien, bereits im Februar 2018 in eine Gallus Labelfire in Kombination mit der Digital Embellishment Unit (DEU) investiert hatte, zieht man heute, nach mehr als einem Jahr Praxiseinsatz, ein positives Fazit. Das Unternehmen konnte seine Flexibilität, Qualität und Effizienz im Produktionsalltag verbessern und das Produktportfolio erweitern.

Ferdinand Hager, geschäftsführender Gesellschafter Insignis: „Gerade durch die Entscheidung für die Digital Embellishment Unit (DEU) können wir Effekte erreichen, die bis dahin nicht denkbar waren. Wir können so neue Applikationen produzieren, die es bisher nicht gab und für die Kunden bereit sind, zu bezahlen. Dadurch ist es uns auch gelungen, neue Kunden hinzuzugewinnen. Vor diesem Hintergrund ist auch der kürzliche Gewinn des FINAT-Awards für das «Frizzante» Etikett eines lokalen Weinguts zu sehen, der unsere Innovationsfähigkeit zusätzlich unterstreicht.“

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Durch die Kombination der Stärken des Digitaldrucks mit speziell für den Digitaldruck optimierten Verfahren des Inline-Finishing mittels Digital Embellishment Unit (DEU) können Etiketten auf der Labelfire inline lackiert, veredelt und weiterverarbeitet werden. Somit sind beim digitalen Druck von veredelten Etiketten schnellere Produktionszeiten garantiert, verbunden mit weniger Makulatur. Der Etikettendrucker kann gegenüber einem mehrstufigen Produktionsprozess Zeit, Kosten und Material einsparen, da der Wechsel auf die nachgelagerte Weiterverarbeitung entfällt. Auf vielfachen Kundenwunsch wurden diese Funktionen nun auf den rotativen Siebdruck ausgedehnt. Das vollintegrierte Siebdruckwerk kann im Upstream oder im Downstream der Maschinen positioniert werden.

Mit diesem Etikett konnte Insignis den diesjährigen FINAT-Award erringen – gedruckt auf der Gallus Labelfire (Quelle: Gallus)

„Ein fertig veredeltes und gestanztes Etikett, digital gedruckt bei 50 m/min? Das ist ein absoluter USP für uns als Druckdienstleister. Selbst haptische metallische Reliefeffekte sind möglich“, zeigt sich Erwin Pudek, Insignis-Geschäftsführer, nach wie vor begeistert. „Hinzu kommt die langjährige Erfahrung von Gallus mit konventionellen Druckwerken. Die Gallus Labelfire vereint zuverlässig Flexodruck, Siebdruck, Stanzen, und Lackieren mit dem Acht-Farben Inkjet-Druck – alles in einem System!“ Angesiedelt im neuen Digitaldruck-Produktionsbereich bei Insignis ist die Gallus Labelfire in Vollausstattung im Einsatz. Mit einer Auflösung von 1200 dpi (native) ist die Inkjet-Druckqualität mit der des Offsetdrucks vergleichbar. Durch den erweiterten Farbraum, mit sieben Druckfarben (CMYK + GOV) und digitalem Weiss, ist Insignis in der Lage rund 96% des Pantone-Farbraumes abzudecken.

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