Das aktuelle Statement (3)

Robuste, smarte und skalierbare Prozesse schaffen

Torben Segelken und Holger Ostermann, Geschäftsführer COE Bremen und Ostfildern (Quelle: COE)
Torben Segelken und Holger Ostermann, Geschäftsführer COE Bremen und Ostfildern (Quelle: COE) (Bild: by FOTOGRAFIE-MG)

Die Etiketten- und die Verpackungsbranche wurde durch Corona und Lockdown glücklicherweise nicht so hart getroffen wie befürchtet. Ein Anlass für Etiketten-Labels, ein Jahr später die Branche zu befragen, wie sie durch die Monate gekommen ist und welche Pläne für 2021 bestehen.

Torben Segelken und Holger Ostermann, Geschäftsführer COE Bremen und Ostfildern

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„2020 hat uns gelehrt, dass der Spruch ‚Ein komplizierter Prozess bleibt ein komplizierter Prozess, auch wenn er digitalisiert wird,‘ sehr wahr ist. Digitalisierung allein ist kein Heilsbringer. Im Vorjahr hatten wir uns relativ viel von einem WebCenter als Kundenschnittstelle versprochen. Es entspricht allerdings nicht unserer Philosophie, alle Kunden in ein Korsett zu zwängen. Individuelle Betreuung ist schließlich eines unserer USP.

Das Verstehen, Hinterfragen und Optimieren von internen Prozessen an sich, unter Berücksichtigung der digitalen Möglichkeiten, ist für uns der eigentliche Hebel. Wir tun dies im Zusammenspiel mit unseren Mitarbeitern um robuste, smarte und skalierbare Prozesse zu schaffen. Potenzielle Baustellen identifiziert man oft am Satz: ‚das haben wir schon immer so gemacht‘.“ Unser Investitionsfokus liegt daher nun eher im Bereich Prozessoptimierung. Wir lernen jetzt das Potenzial vorhandener Werkzeuge richtig auszunutzen. Erfolge sind somit umso erfreulicher, da sie von innen kommen und wir merken, dass sich Inselwissen allmählich auflöst. 2020 ist bei uns der ein oder andere Knoten geplatzt und wir freuen uns auf 2021 – sehr gerne aber ohne Corona.

 

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