CERM – Management-Buy-Out-Vereinbarung mit Heidelberger Druck

Geert Van Damme, CEO von CERM und einer der am MBO beteiligten Manager
Geert Van Damme, CEO von CERM und einer der am MBO beteiligten Manager (Quelle: CERM)

Das aktuelle Management von CERM hat am 31. Juli 2020 alle Anteile des Unternehmens in Form eines Management-Buy-Out von der Heidelberger Druckmaschinen AG übernommen.

Mit dieser autonomen Positionierung der CERM-Software und -Marke möchte das Management die weltweite Expansion seiner Automatisierungslösung für Etiketten- und Verpackungsdrucker vorantreiben. CERM wurde 2011 Teil der Heidelberger Gruppe.

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Der wachsende Trend hin zum Digitaldruck mit zunehmender Produktvielfalt, kleinen Bestellmengen und kurzen Vorlaufzeiten erfordert die Optimierung der Prozesse in der Etiketten- und Verpackungsindustrie. Die Automatisierung hat für jede Druckerei, die jetzt und in Zukunft profitabler arbeiten möchte, eine hohe Priorität.

„Unsere Software hat sich bei Etiketten- und Verpackungsdruckern weltweit bewährt, um deren Service, Qualität und die Effizienz zu verbessern. Wir konzentrieren uns beharrlich auf bestehende und neue Kundenbedürfnisse und die technologische Weiterentwicklung. Um unser volles Potenzial auszuschöpfen und weiter wachsen zu können, mussten wir wieder als unabhängiges Unternehmen am Markt agieren können und begrüßen zusätzliche Vertriebskanäle und Serviceleistungen.“ sagt Geert Van Damme, CEO von CERM und einer der am MBO beteiligten Manager.

Die Heidelberger Druck AG und CERM wollen die CERM-Software als „Prinect Business Manager“ im kommerziellen Drucksegment in Zusammenarbeit weiterentwickeln und vertreiben. Alle bestehenden Kundenverträge der Heidelberger Druckmaschinen AG und die Supportkanäle bleiben bestehen.

„Wir schätzen die Zusammenarbeit der letzten Jahre sehr und werden weiterhin mit den Vertriebs- und Servicegesellschaften von Heidelberger Druck zusammenarbeiten. Wir freuen uns auch darauf, unser umfassendes Branchen-Know-how im Etiketten- und Verpackungsmarkt als unabhängiger, innovativer und agiler Nischenanbieter durch zusätzliche Vertriebs- und Servicekanäle zu erweitern.“ fasst Geert Van Damme zusammen.

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