Mehr Sicherheit bei transparenten Etiketten

Herma – neuer Haftkleber mit integrierten Luminophoren

UV-Licht bringt es an den Tag: Der Haftkleber 62L von Herma enthält Luminophoren; so kann eine spätere Lackierung entfallen und die Kontrollprozesse werden sicherer
UV-Licht bringt es an den Tag: Der Haftkleber 62L von Herma enthält Luminophoren; so kann eine spätere Lackierung entfallen und die Kontrollprozesse werden sicherer (Quelle: Herma)

Mit dem Luminophoren-Haftkleber 62L von Herma wird die Anwesenheitskontrolle von transparenten Etiketten zuverlässiger.

Um Manipulationsversuche sichtbar zu machen, kommen auch bei Faltschachteln oftmals entsprechende Verschlussetiketten zum Einsatz. Sie lassen sich besonders wirtschaftlich aufbringen, ohne dass eine vorhandene Verpackung geändert werden müsste. Weil diese und andere Etiketten auf Pharma-Verpackungen aus optischen Gründen jedoch häufig transparent sind, ist ihre lückenlose und zuverlässige Anwesenheitskontrolle mittels optischer Sensoren eine Herausforderung.

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Schon in der Vergangenheit wurden deshalb Etiketten mit Luminophoren ausgerüstet, die sichtbar und detektierbar werden, sobald sie UV-Licht ausgesetzt werden. In der Regel geschah das bislang über einen speziellen Lack, der auf die Etiketten aufgebracht wurde. Mit dem neuen Herma Haftkleber 62L werden die Luminophoren jedoch gleich bei der Beschichtung des Haftverbundes integriert.

„Die Beschichtung des Haftklebers erfolgt mit einer Präzision und Gleichmäßigkeit, die einem typischen Lackauftragswerk deutlich überlegen ist“, sagt Herma Entwicklungschef Dr. Ulli Nägele. „Damit erreichen wir eine bessere und vollständige Verteilung der Luminophoren. Außerdem kann damit die Kontrolle entfallen, ob der Lack tatsächlich überall aufgetragen wurde und ob es eventuell Aussetzer gab.“ Auf der 13-stufigen Laetus-Skala, mit der die Intensität der Lumineszenz gemessen wird und die quasi einem Industriestandard entspricht, erreicht der 62L laut Herma einen Wert von mindestens 7. Das ist der Wert, der üblicherweise für pharmazeutische Anwendungen vorausgesetzt wird.

Der Haftklebstoff 62L zeichnet sich nach Herstellerangaben durch weitere Vorzüge aus. Aufgrund seiner hohen Transparenz und einer sehr hohen Weißanlaufbeständigkeit ist der 62L zum einen prädestiniert für den Einsatz bei No-Label-Look-Etiketten, auch bei nachträglicher Bedruckung im mehrfarbigen UV-Druck. Zum anderen soll er einen hohen Tack bei sehr hoher Kohäsion im Zusammenspiel mit einer sehr guten Endhaftung bieten, wodurch Klebstoffaustritt weitestgehend vermieden werden soll. Der 62L ist laut Herma besonders beständig gegen Licht, Wärme, Wasser und Alterung. Außerdem wird er migrationsarm sein.

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