Top Label – Innovation und klare Linie

1997 gründeten Anke (r.) und Wilhelm Hoefer ihr Unternehmen. Heute hat es 24 Mitarbeiter und gehört zu den innovativsten der Branche
„Innovationsförderndes Top-Management“ – mit diesem Titel wurden die Firma Top Label und ihre Geschäftsführung im Rahmen der Preisverleihung der Top 100 Mittelstands-Unternehmen ausgezeichnet. Ein Titel, der einiges verspricht. Etiketten-Labels sprach mit Anke Hoefer, der Geschäftsführerin, die hinter dem Firmennamen steht und als VskE-Vorstandsmitglied in der Branche bekannt ist.

Technik ist nur ein Mittel zum Zweck

Carolin Stäudle (31) verantwortet die Geschäftsführung der Stäudle GmbH, Öhringen, seit Anfang 2012
Die Stäudle GmbH im baden-württembergischen Öhringen blickt auf 124 Jahre Erfahrung in der Druckbranche zurück. Angefangen als lokale Zeitungsdruckerei über Akzidenzen, Endlosgeschäftsdrucke, Lottoscheine bis hin zum Etikettendruck hat jede der fünf Generationen zum erfolgreichen Bestehen des Familienunternehmens beigetragen. Etiketten-Labels sprach mit Geschäftsführerin Carolin Stäudle über ihre Unternehmens-Strategie und Ziele für die Zukunft.

Inhouse-Etikettendruck in der Ortenauer Weinkellerei

Der neue Drucker ermöglicht nun die eigene Produktion farbiger Etiketten für die Weinabfüllung.
Nachdem sich die Etiketten auf den Weinflaschen und die äußeren Etiketten auf den Weinflaschenkartons stark voneinander in Qualität und Design unterschieden haben, druckt die Ortenauer Weinkellerei GmbH aus Offenburg die Etiketten für die Kartons nun selbst. Diese farbigen Etiketten selbst zu produzieren, soll nicht nur die Qualität erhöhen, sondern auch das ­flexible und kurzfristige Drucken…

Wie sie entstehen und was sie in der Praxis leisten

Mehrlagige Haftklebstoffe für das Etikett

Abbildung 2: Bei einem 2-Schicht-System muss die innere Klebstoff-Lage („intermediate layer“) keine spezifische Haftung aufbauen
Dank neuartiger mehrlagiger Haftklebstoffe gelingt es, selbst „konventionelle“ Etiketten mit einem Zusatznutzen auszustatten, für die bislang Spezialmaterialien erforderlich waren. Wie funktioniert das? Und welche Vorteile resultieren daraus für den Drucker bzw. den Etikettenverwender? Ein Blick hinter den (Beschichtungs-)Vorhang.

Faller zeigt mitdenkende Verpackung

Intelligente Etiketten für die Zukunft

Das Etikett TT Sensor Plus 2 sorgt für einen optimalen Transportschutz von temperatursensiblen Pharma-Produkten wie zum Beispiel Proteinhormonen oder Impfstoffen (Quelle: August Faller GmbH & Co.KG)
August Faller hat das Potenzial von Smart Packaging früh erkannt und setzt bei der Entwicklung innovativer Etiketten- und Verpackungslösungen für den E-Health-Markt auf den Einsatz neuester Technologien. Realisiert hat das Unternehmen bereits in Faltschachteln integrierte NFC-Chips, die zusätzliche und personalisierte Informationen per Smartphone verfügbar machen.Die Verpackung der Zukunft heißt „Smart-Packaging“.

Qualität und Schärfe

Flat-Top-Dots im Etikettendruck

Die UV-Belichtung der Platte erfolgt komplett digital dank der UVLED- Technologie und sorgt somit für eine Reduzierung der Fehlerquote im Plattenherstellungsprozess
Präzise definierte Punktformen öffnen dem Etikettendruck neue Wege. Eskos Full-HD-Flexo-Verfahren basierend auf Flat-Top-Dots bietet eine Vielzahl an Vorteilen bei Qualität und Produktionseffizienz. Die UV-Belichtung der Platte sorgt zudem für Vorteile hinsichtlich Zeitbedarf und Handling.

Direkte Etikettierung – Beschleunigung für das Slow Beer von Bornholm

Für die Etiketten von Svaneke fiel die Wahl auf Hermamartelé white (320) aus der Hermaexquisite-Kollektion – ein weißes, ungestrichenes, nassfestes Papier, das mit seiner Hammerschlag-Prägung optisch und haptisch die Anmutung handgeschöpfter Qualitäten aufgreift.
Eine kleine Brauerei auf Bornholm hat sich innerhalb von nur 15 Jahren zu einem der größten Anbieter von Bierspezialitäten Dänemarks entwickelt. Weiteren Schub erhofft sich das Unternehmen vom Export. Ausdrucksstarke Etiketten, die dank mehrschichtiger Klebertechnologie selbst auf nassen Oberflächen perfekt sitzen, sind für das erfolgreiche Marketing essenziell.

Rationalisierung durch Standardisierung

(Von links nach rechts): Claus Schüring, Liz Waters und Patrick Murphy, Geschäftsführer des Water­shed Label Centre, vor der Mark-Andy-Maschine bei Römer Etikett (Quelle: Nick Coombes)
Die Installation einer zweiten Flexodruckmaschine des Typs Mark Andy P5 bei Römer Etikett in Marburg-Elnhausen soll die Produktionskapazität der Watershed Group steigern und eröffnet neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Angebotspalette des Unternehmens.