Link Label Machinery bei GS Grafische Systeme

GS: Modulare Lösungen für das das Offline-Finishing

Mit dem Link 330 H+ hat der chinesische Maschinenanbieter Link Label Machinery ein modulares Finishing-System im Angebot, das über GS Grafische Systeme nun auch in Deutschland vertrieben wird. Zum Verarbeiten und Veredeln von digital oder auch konventionell gedruckten Etiketten, Tickets und ähnlichen Produkten auf Rolle bietet das Unternehmen Systeme an, die individuell auf den Bedarf des Kunden konfiguriert werden können. Verschiedene Module für unterschiedliche Prozesse der Verarbeitung und Veredelung stehen zur Verfügung, maximale Bahnbreite ist 330 mm.

Für bestimmte Zielgruppen ist Heißfolie unverzichtbar. Schmuckmotive für Wein oder Kosmetiketiketten und Sicherheitsmerkmale auf Eintritts- oder Fahrkarten sind Beispiele. Link baut ein Werk mit Folienzufuhr alternativ quer oder längs zur Bahn, auf Wunsch auch schwenkbar. Das Konzept der Servosteuerung umfasst zudem den Hub des Prägewerks. Die Verweildauer des Klischees auf der Prägefolie kann ganz unabhängig von der Maschinengeschwindigkeit programmiert werden. Somit können auf jedes Design abgestimmte optimale Prägeergebnisse bei gleichbleibender Produktivität erzielt werden. Ein elektronisch geregeltes Foil-Saver-System ist Standard, Registersteuerung für Hologramme sowie Friktionswellen werden optional angeboten. Ein Einschub für Reliefprägung ermöglicht absolute Passergenauigkeit, wenn Folienmotive nicht nur optisch, sondern auch haptisch wahrnehmbar werden sollen.

Siebdruck wird gebraucht, wenn mit satten Farbflächen Effekte erzielt werden sollen. Das Flachsiebdruckwerk von Link Label ist komplett servogesteuert und über HMI zu bedienen. Zur Auswahl stehen UV- oder IR-Trocknung.

Flexodruck zum Lackieren wird semirotativ angeboten, ebenfalls semirotativ steht auch Offsetdruck zur Verfügung. Das Offsetwerk ist identisch mit denen der Link Offset 350. 8 Servomotoren sorgen für automatische Abläufe im Farbwerk. Dieses ist mit 4 Farbauftragswalzen ausgestattet, Gegendruck und Verreiberwalzen sind wassergekühlt. Die Einstellungen für alle Funktionen können motorisiert bedient werden.

Stanzen gehört zur Etikettenfertigung auf jeden Fall dazu. Link bietet nicht nur die Wahl zwischen einer semirotativen Stanze und einer Flachstanze an, sondern bei Bedarf auch eine Konfiguration, in der beide enthalten sind. Mit servogesteuertem Andruck und Hub bietet die Flachstanze exakteste Einstellmöglichkeiten. Zur Verwendung kommen so auch kombinierte Flachwerkzeuge mit zusätzlichen Elementen zum Reliefprägen, die dreidimensionale Effekte in einem Arbeitsgang schaffen. Auch Durchstanzen, beispielsweise von Lochmarkierungen, ist möglich, der anfallende Abfall wird aufgefangen und gesammelt. Eine Laminierheit kann installiert werden.

Mit der Auswahl aus den angebotenen Modulen in der Reihenfolge, die für die optimalen Produktionsbedingungen passt, bietet das Link Label System dem Kunden ein hohes Maß an Flexibilität. Komplett wird diese mit Abrollung und Aufrollung, denn auch hier gibt es nochmal eine Auswahl: die Abrollung entweder über Schlaufe oder tänzergesteuert sowie verschiedene Modelle zum Aufwickeln über Schlaufe. An Ausstattungsvarianten werden hier ein oder mehrere Wickeldorne, Gitteraufwicklung, Längsschneider und ein halbautomatischer Turret für Kleinrollen angeboten.