Mehrjähriges Investitionsprogramm brachte den Erfolg

Mausshardt modernisiert die Etikettenproduktion und wird zum Vorzeigebetrieb

Bereits der Kauf eines neuen Konfektioniersystems entpuppte sich für die A. Mausshardt Etiketten GmbH als Initialzündung für eine komplette Modernisierung des Unternehmens. Eineinhalb Jahre später ist die Etikettendruckerei in Dettenhausen mit ihren zehn Mitarbeitern nach Investitionen in aktuelle Produktionstechnik und Renovierungen im Gebäudebereich ein Vorzeigebetrieb für ein erfolgreich geführtes Familienunternehmen.

Mausshardt Geschäftsführung
Die Führungscrew der Firma Mausshardt: (von rechts) Regina Klein, Geschäftsführerin; Helmut Klein, Betriebsleiter a.D.; Markus Klein, Betriebsleiter und künftiger Geschäftsführer; und (vorne links) Sandra Schmidt, Assistentin der Geschäftsführung (Quelle: Chromos)

Die Inbetriebnahme einer Achtfarben-Flexodruckmaschine vom Typ Omet XFlex X4 im Januar 2017 bildete den Höhepunkt des Investitionsprogramms. Von der Labelexpo 2015 kam Markus Klein mit einem Kaufvertrag für ein neues Konfektioniersystem zurück. Damit erreichte der Enkel von Johann Zierlinger – er hatte das Unternehmen 1969 erworben – die Erneuerung der Technik und die Erweiterung der Kapazitäten im Bereich der Konfektionierung. Wieder zurück in Dettenhausen brachten die Überlegungen zur optimalen Platzierung der neuen Maschine jedoch eine umfangreiche Modernisierungswelle ins Rollen.

Die Folge war ein Jahr, das geprägt war von Umbaumaßnahmen, Maschineninstallationen und Renovierungsarbeiten. Das Kernstück bildet heute eine Achtfarben-Flexodruckmaschine XFlex X4 von Omet, die zum Jahreswechsel 2016/17 aufgestellt wurde. Sie ersetzt eine Arsoma EM 260 mit fünf Druckwerken für den wasserbasierten Flexodruck sowie zwei betagte Einfarben-Buchdruckmaschinen.

Omet XFlex X4
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Die Achtfarben-Flexodruckmaschine vom Typ Omet XFlex X4, die im Januar 2017 als Kernstück eines Modernisierungsprogramms in Betrieb genommen wurde (Quelle: Chromos)

Die XFlex X4 bietet eine Bahnbreite von 370 mm und eine maximale Druckgeschwindigkeit von 190 m/min. Die Ausstattung umfasst eine Bahnreinigung und mit Blick auf den relativ hohen Anteil an Kunststoffmaterialien wie PE-Etiketten eine Corona-Anlage; des Weiteren eine Delam-Relam-Einrichtung und ein Wendekreuz. Die acht Flexodruckwerke besitzen jeweils eine UV-Härtung. Vier der Druckwerke sind zusätzlich mit Heißlufttrocknung ausgerüstet, um bei bestimmten Aufträgen alternativ mit Wasserfarben drucken zu können. Im Zuge der Konzentration auf den Flexodruck hat das Unternehmen außerdem komplett auf migrationsarme Farben umgestellt.

Weitere Details zur Installation, den Erfahrungen mit der neuen Maschine und den Konsequenzen für Mausshardt erfahren Sie in der nächsten Ausgabe der Etiketten-Labels ab dem 11. Dezember 2017.