Download: eDossier

Druckvorstufe und Rastertechnologie beim Etikettendruck

Die Vorstufe einer Druckerei dient als Schnittstelle zwischen den Kunden oder Agenturen, den Druckplattenlieferanten und der Produktion. Diese gilt es möglichst effizient zu gestalten, um die Kommunikation und den Datenaustausch zu erleichtern. Der folgende Artikel fasst die Ergebnisse zusammen, die bei Etiketten- und Verpackungsdruckereien durchgeführt wurden, um den Workflow effektiver zu gestalten.

Interne Prozesse eines Druckunternehmens sauber abzustimmen und zu verbessern, um damit zuverlässig gute Produkte zu liefern ist eine Notwendigkeit. Als zeitaufwendig und weniger effektiv hat sich bei der Durchführung erwiesen, bereits zu Beginn die Schnittstellen nach außen standardisieren zu wollen. Ist intern alles optimiert, lassen sich Problemfälle von außen oft wesentlich leichter durch die Prozesse steuern. Grundsätzlich möchte eine Druckerei jeden Job erledigen und die Kunden möglichst mit vielen Produktlinien bedienen. Mit kontrollierten Prozessen ist dies möglich. Erfahren Sie mehr im eDossier “Druckvorstufe und Rastertechnologie beim Etikettendruck.”

Der Qualitätsstandard wird dadurch wiederholbar und auch kontinuierlich besser. Qualität sollte kein Ziel sein, sondern ein Teil des Prozesses. Aus diesem Grund sollten Projekte analysierend und optimierend mit einem traditionellen Projektmanagement in der Druckvorstufe gestartet werden, wo sich am meisten Einfluss ausüben lässt.

Lohnt sich eine eigene Druckvorstufe?

Zahlreiche Druckunternehmen verfügen über eine eigene Druckvorstufe. Diese ist insbesondere bei der Nutzung des Digitaldrucks als Bestandteil der Druckerei sinnvoll, um die Druckdaten aufzubereiten. Das Einkaufen von fertigen Druckplatten und Sieben für den konventionellen Druck macht wirtschaftlich Sinn, solange die Anzahl der neuen Jobs dabei eine gewisse Menge nicht überschreitet. Ansonsten kann eine Investition in Vorstufentechnologie rentabel und notwendig werden.

Das sollte gut geplant und überlegt werden, da die Umstellung, neben der Technik, auch Wissen und Erfahrung im Bereich Datenaufbereitung und Plattenherstellung voraussetzt. Es muss also neben Hard- und Software auch Zeit in die Entwicklung der Strukturen und die Personalschulung investiert werden. Im Gegenzug wird mit diesem Schritt aber eine wichtiger Dreh- und Angelpunkt geschaffen, der alle Bedürfnisse befriedigen kann.

Der Prozess Druckvorstufe lässt sich je nach Bedarf auch splitten. Das heißt, man liefert dem Druckplattenhersteller ausgabefertige Daten und kauft die Druckplatten dadurch günstig ein.

Zweckmäßige Vorstufenwerkzeuge

Wird die Druckplattenherstellung im eigenen Haus in den Produktionsworkflow integriert, sollte selbstverständlich CtP-Technologie angewendet werden, da eine Filmbelichtung umständlich, technisch antiquiert, teuer und umweltschädlicher ist. Zusätzlich ist es erforderlich, die Bereiche Kommunikation und digitale Freigabe mit in den Gesamtprozess aufzunehmen. Das ist nicht für jedes Unternehmen in nur einem Schritt zu handhaben, kann mit den passenden Werkzeugen aber durchaus auch in Etappen realisiert werden.

Dazu muss aber das Angebot und die Funktionalität der aktuellen Werkzeuge bekannt sein sowie welche davon die oft individuellen Anforderungen erfüllen. Mittlerweile gibt es auch dort passende, preisgünstige Lösungen, die sich mit steigenden Anforderungen erweitern lassen.

Bietet eine Druckerei neben dem konventionellen Druck auch den Digitaldruck an, muss diese in der Lage sein, gelieferte druckfertige PDF nach den technischen internen Spezifikationen zu prüfen und gegebenenfalls einfach und schnell zu bearbeiten. Viele der dafür benötigten Funktionen sind schon im Raster Image Processor (RIP) der Digitaldruckmaschine integriert, wie das Colourmanagement oder das schnelle Zusammenstellen der Nutzen. Dieses Optimieren eines PDF ersetzt jedoch keine eigene volldigitale Druckvorstufe. Laden Sie sich das komplette eDossier “Druckvorstufe und Rastertechnologie beim Etikettendruck” direkt im Shop runter.