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Der Bundesverband Druck und Medien in Berlin ist der Arbeitgeberverband in der Druckindustrie. Er bündelt als Dachorganisation der verschiedenen Landesverbände die Interessen der Printbranche auf Bundesebene und vertritt die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Zulieferern. Der BVDM veranstaltet jährlich den Deutschen Druck- und Medientag.


Unternehmen im Bereich Belichtungssysteme:

 

 

 


Der Buchdruck ist ein Hochdruckverfahren, das in Europa von Johannes Gutenberg erfunden wurde. Durch die nachfolgende Erfindung der Zylinderdruckmaschine konnte der Buchdruck auch im industriellen Zeitalter fortgeführt werden. Heute wird das Verfahren vor allem bei der Produktion von Etiketten, Losen und Wertpapieren eingesetzt.

 


Unternehmen im Bereich Computer-to-Plate-Systeme:



Unter Digitaldruckverfahren versteht man vor allem den Tonerdruck und den Inkjetdruck. Im Gegensatz zu den konventionellen Massendruckverfahren kann man im Digitaldruck bei jedem Druck das Druckbild verändern. Das erlaubt individualisierte Printprodukte. Online-Etikettendrucker setzen häufig Digitaldrucksysteme ein.


Unternehmen im Bereich Digitale Bebilderung:


Druckplatten benötigt man im Offsetdruck. Die Druckplattenbelichtung beschreibt die Übertragung der PostScript-Daten auf die Druckplatte, um die farbtragenden Flächen zu definieren.


Unternehmen im Bereich Druckplattenherstellung:


Die Aufgabe der Druckvorstufe besteht darin, Texte, Bilder und Grafiken zu Druckvorlagen zusammenzuführen und für den Druck vorzubereiten. Dabei werden Daten, die von Werbeagenturen, Verlagen oder direkt vom Kunden kommen, am Computer in druckbare Daten für den Druckprozess umgesetzt. Zum Aufgabenbereich der Druckvorstufe gehört auch die Druckformherstellung. Im Englischen wird der Begriff „Prepress“ verwendet.

Unternehmen im Bereich Druckvorstufe:

 



Lesen Sie mehr unter: »Etikettendruck».


Lesen Sie mehr unter: »Etikettendruck».


Die ältesten gedruckten Etiketten stammen aus der Zeit um 1700. Heutzutage haben sich Haftetiketten, also selbstklebende Etiketten zur Trockenetikettierung in vielen Bereichen etabliert. Diese werden für die unterschiedlichsten Bereiche hergestellt: Zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, kosmetischen und pharma-zeutischen Produkten, Gebrauchsgütern und vielen mehr. Für die Produktion selbstklebender Etiketten werden zahlreiche Druck- und Veredelungsverfahren eingesetzt: Hochdruck (Flexo- und Buchdruck), Flachdruck (Offset- und Siebdruck), Tiefdruck, Digitaldruck, Heißfolienprägung etc.

 

Unternehmen im Bereich Etikettendruck:


Selbstklebende Etiketten bestehen in der Regel aus drei Grundelementen: dem Obermaterial, der Klebstoffschicht auf seiner Rückseite und dem Abdeck- oder Trägermaterial. Das Obermaterial besteht aus Papier oder Folie. Die meisten Folien für selbstklebende Etiketten sind in transparenter, weiß matter, glänzender oder auch in metallisierter Ausführung erhältlich. Der Klebstoff verbindet das Obermaterial mit dem Trägermaterial. Das Abdeckmaterial bildet die Basis des Etiketts während der Herstellung und schützt die Klebstoffschicht vor Verunreinigung. Durch Abziehen des Trägers wird die Klebstoff-Fläche freigelegt, so dass das Etikett aufgeklebt werden kann.


FINAT ist der internationale Verband der Hersteller und Verarbeiter selbstklebender Produkte zum größten Teil Etiketten. FINAT steht für die „Fédération Internationale des Fabricants et Transformateurs d’adhesifs et thermocollants sur papiers et autres support“. Der Etiketten-Verband wurde 1958 in Paris gegründet und hat seinen Sitz in Den Haag, in den Niederlanden und zählt etwa 550 Mitglieder aus über 50 Ländern weltweit. Zu den Höhepunkten in der Etikettenbranche zählt der vom FINAT Verband veranstaltete Etikettenwettbewerb, der jährlich stattfindet und seit 37 Jahren herausragende Etiketten-Leistungen prämiert. Außerdem organisiert der FINAT Verband jährlich das European Label Forum (ELF).


Der Flexodruck ist ein rotatives Druckverfahren, das dank einer flexiblen Druckform sehr vielseitig einsetzbar ist. Es ist das einzige Druckverfahren, in dem Rundlaufungenauigkeiten und Dickenvarianzen des Bedruckstoffes durch die flexible Druckform ausgeglichen werden können, um einen sauberen Rasterdruck zu gewährleisten. So können flexible Materialien bis hin zu dünnen Folien, alle Papiere und Papen sowie Materialien mit rauhen Oberflächen und Textilgewebe bedruckt werden.


Flexodruckplatten sind Hochdruckplatten, deren Oberfläche aus flexiblem Material. Hierfür kommen Gummi oder Fotopolymere zum Einsatz. Das Druckbildrelief ist erhaben.

Unternehmen im Bereich Flexodruckplatte:

 

 

 

 

 


Beim Folienkaschieren wird Papier oder Karton mit einer Folie beklebt, um die Oberfläche vor mechanischen Beeinträchtigungen zu schützen oder optisch positive Eigenschaften zu erzielen. Außerdem wird die Festigkeit erhöht.


Mit Gitterabzug bezeichnet man die Restfolie, die nach dem Ausstanzen der Etiketten übrig bleibt und entsorgt wird.


Der Haftklebstoff bzw. das Haftmaterial sorgt bei Etiketten für die Haftung auf einem Untergrund. Abhängig von der gewünschten Funktionalität und der jeweiligen Oberflächenbeschaffenheit kommen hier unterschiedliche Haftklebstoffe zum Einsatz.


Produkte, die mit einer Heißfolie veredelt sind, wirken auf den Betrachter besonders hochwertig. Sie wird deshalb oft als zusätzliche Veredlungsmöglichkeit für Etiketten, Zigaretten- und Kosmetikverpackungen oder Buchdeckeln eingesetzt. Heißfolienprägung nennt sich das Verfahren, bei dem die Heißfolie auf dem Papier oder Karton aufgebracht wird. Die Folie wird mithilfe von Druck und Temperatur mithilfe eines Prägestempels auf das zu veredelnde Material übertragen. Durch das Aufbringen der Folie erhält das Druckmotiv eine besondere Farbintensität und einen speziellen Glanz.

Unternehmen im Bereich Heißfolie:


Etiketten müssen auf Objekten haften. Hotmelt oder Heissklebstoffe sind lösemittelfrei und werden unter Hitzeeinwirkung auf die Klebefläche aufgebracht, um die Etiketten – je nach Anforderung – wieder ablösbar, repositionierbar oder permanent auf dem Objekt haften zu lassen.


In-Mould-Labels sind Etiketten, die in der industriellen Fertigung auf Formteile aufgebracht werden. Sie sind damit eine Alternative zum direkten Bedrucken des Formteils.


Lesen Sie mehr unter: »Inkjet-Druck».


Beim Inkjet-Druck wird Farbstoff in Form von flüssiger Tinte oder verflüssigtem Wachs aufgebracht. Dabei wird ein kontinuierlicher Tintenstrahl mit bis zu 120.000 gleichförmigen Tropfen pro Sekunde erzeugt und unter Druck durch eine kleine Düse gepresst. Die Tropfen durchlaufen ein elektrisches Feld mit sehr hohen Spannungen und werden abhängig von ihrer Ladung auf das Produkt gelenkt.


Lesen Sie mehr unter: »Kaltfolienprägung».

Unternehmen im Bereich Kaltfolie:


Bei der Kaltfolienprägung wird eine Folie auf dem Drucksubstrat aufgeklebt. Im Gegensatz zur Heißfolienprägung ist hierbei keine hohe Temperatur, zusätzliches Werkzeug und vor allen Dingen kein aufwändiger Offlineprozess mit Heißfolien-Prägemaschinen (im Hochdruckverfahren) notwendig. Außerdem lässt sich die applizierte Folie bei der Kaltfolienprägung meist „inline“, also direkt nach dem Auftragen in der Maschine bedrucken, wodurch eine große Zahl unterschiedlicher Effekte erzielt werden kann.

Für das Applizieren der Folie werden insgesamt zwei Druckwerke benötigt. Über das Farbwalzensystem und eine konventionelle Offsetplatte wird im ersten Druckwerk ein Kleber dem Motiv entsprechend auf das Substrat aufgebracht. Im zweiten Druckwerk wird die Folie über eine Auf- und Abwickelstation übertragen. Die Folie wird auf die Stellen übertragen, die zuvor mit Klebstoff versehen wurden. Der Folienanteil, der hierbei nicht verklebt wird, wird anschließend mit der Trägerschicht in der Aufrollstation wieder aufgerollt. In den folgenden Druckwerken kann der Bedruckstoff mit den Folienapplikationen bedruckt werden.


Die Klebkraft ist jene Kraft, die erforderlich ist, ein Selbstklebematerial, das unter bestimmten Bedingungen auf eine Standardtestplatte geklebt wurde, von dieser Platte unter einem bestimmten Abzugswinkel und in einer bestimmten Geschwindigkeit wieder abzulösen. Sie wird in Newton angegeben.


Die Kratzfestigkeit ist ein wichtiger Aspekt von Oberflächencharakterisierungen. Bei Etiketten ist es unerwünscht, dass auf der Oberfläche Kratzer sichtbar sind. Eine Ausnahme sind Rubbellose.


Lesen Sie mehr unter: »LED-UV-Druck».

Unternehmen im Bereich LED-UV:


Beim LED-UV-Druck erfolgt der Trocknungsprozess durch spezielle LED-UV-Lampen. Diese verbrauchen um bis zu 80 Prozent weniger Energie als herkömmliche UV-Lampen und lassen sich zudem ohne Wartezeiten ein- oder ausschalten. Ebenso kommt es bei LED-UV-Trocknern zu keiner Ozonentwicklung. Dadurch werden die bisher notwendigen Absaug- bzw. Entlüftungsaggregate überflüssig. Materialschonend ist auch die geringere Hitzeentwicklung in der Maschine und somit des Bedruckstoffes.

Unternehmen im Bereich LED-UV-Druck:


Das Laserstanzen bezeichnet ein thermisches Schneidverfahren, bei dem der Laserstrahl das Material an der Schneidstelle so erhitzt, dass das geschmolzene oder verbrannte Substrat präzise aus der Schneidlinie entfernt wird. Nahezu jede Substrat-Art kann mit dem Laser geschnitten werden. Im Gegensatz zum mechanischen Stanzen müssen bei der Laserstanzung im Vorfeld keine Stanzformen hergestellt werden, sondern die Verarbeitung erfolgt komplett digital.


Nach der DIN 16525 versteht man unter Lichtechtheit von Drucken die Widerstandsfähigkeit von Druckfarben gegen Lichteinwirkung ohne direkten Einfluss der Witterung.



Unternehmen im Bereich Magnetzylinder:


In vielen Ländern gibt es Gesetzesvorgaben, nachdem Lebensmittelverpackungen keine Stoffe enthalten dürfen, die in grenzwertüberschreitenden Mengen auf das Füllgut übergehen könnten. Das Unternehmen ist der weltweit erste Druckfarbenhersteller, der diese Sicherheit durch eine schriftliche Garantie für UV-Produkte bestätigt. Damit garantiert das Unternehmen, dass aus der Farbschicht der Verpackung keine Stoffe in Mengen oberhalb der geltenden Grenzwerte auf das verpackte Lebensmittel übergehen können.


Die Oberflächenspannung wird vom Randwinkel der Oberflächenenergien von Flüssigkeiten und der Festköperoberfläche bestimmt. Das heißt: unter Benetzbarkeit wird das Verhalten einer Flüssigkeit auf einer Festkörperoberfläche verstanden. Die Oberflächenspannung wird in der Praxis mit Hilfe von Prüftinten nach DIN 53364 geprüft.


Lesen Sie mehr unter: »Druckvorstufe».

Unternehmen im Bereich Prepress:


Der Primer ist eine Grundierung auf Dispersionsbasis und sorgt dafür, dass die anschließend darauf gedruckte Farbe besser auf dem Trägermaterial hält.


Prägefolien bestehen aus vielen einzelnen Schichten und werden im Prägefoliendruck eingesetzt. Beim Prägefoliendruck werden diese mithilfe einer Prägedruckform auf einen Bedruckstoff gepresst. Prägefolien sind so beschaffen, dass sich die Farb- oder Metallschicht unter der Einwirkung von Hitze und Druck von der Trägerschicht ablöst und auf dem zu verzierenden Material haftet. Zum Prägefoliendruck zählen mehrere technische Verfahren und unterschiedliche Folientypen.

Unternehmen im Bereich Prägefolien:

 

 


Das Wort Rakel stammt von dem französischen Wort „racle“ ab und bedeutet Kratzeisen oder Abstreichholz. Im Tiefdruckverfahren ist die Rakel ein messerartig geschliffenes Stahlband, das eines der wichtigsten Teile der Tiefdruckmaschine ist. Die Aufgabe des Rakels ist es, die überschüssige Druckfarbe von den Stegen des Druckzylinders abzustreifen, so dass nur noch die sogenannten Näpfchen mit der Druckfarbe gefüllt sind. Man spricht hierbei auch vom „abrakeln“.

Unternehmen im Bereich Rakel:

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Unternehmen im Bereich Rotationsstanze:


Unternehmen im Bereich Selbstklebeetikett:


Unternehmen im Bereich Stanzblech:


Trägerpapier ist imprägniertes, beschichtetes oder gestrichenes Papier. Es verhindert das dauerhafte Anhaften des jeweils aufgebrachten Materials. Trägerpapier wird heute hauptsächlich als temporärer Schutz der Klebeflächen von Selbstklebeetiketten etc. verwendet. Anschließend wir der Träger abgezogen und das Etikett mit der freigelegten Klebstoff-Fläche auf dem Gegenstand appliziert bzw. aufgeklebt.


UV-härtende Druckfarben sind Farbsysteme, die durch UV-Strahlung zur Aushärtung gebracht werden. Das mit Farbe bedruckte Material wird durch eine UV-Anlage mit Quecksilberdampflampen oder LED-Lampen mit genau definierter Bandgeschwindigkeit befördert und so wird der Farbfilm in Sekundenschnelle zur Aushärtung bzw. Trocknung gebracht. UV-härtende Druckfarben- und lacke werden beim Buchdruck, dem Bogen- und dem Endlos-Offset, dem Letterset, dem Tampondruck, den Siebdruck, dem Flexodruck, dem Tiefdruck, der Lackierung und der Kaltfolienprägung eingesetzt.


Unternehmen im Bereich UV-LED:


Unternehmen im Bereich Weiterverarbeitung: