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Der Bundesverband Druck und Medien in Berlin ist der Arbeitgeberverband in der Druckindustrie. Er bündelt als Dachorganisation der verschiedenen Landesverbände die Interessen der Printbranche auf Bundesebene und vertritt die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Zulieferern. Der BVDM veranstaltet jährlich den Deutschen Druck- und Medientag.


In den modernen Belichtungssystemen werden die aus einem Raster Image Prozessor (RIP) kommenden Rasterdaten zeilenweise bzw. Punkt für Punkt auf einem Film oder direkt auf die Druckplatte mittels eines Lasers übertragen. Unterschieden wird dabei für die Herstellung von Druckplatten zwischen Innen- und Außentrommelbelichtern sowie Flachbettbelichtern. Beim Innentrommelbelichter wird die Druckplatte im Innern der Trommel in einer Halbschale fixiert. Dabei ist die Druckplatte in Ruhe, während sich der Laserstrahl über einen rotierenden Spiegel axial bewegt. Beim Außentrommelsystem wird die Platte oder der Film auf eine Trommel gespannt und rotiert unter einer Belichtungseinheit, die parallel zur Achse verläuft.

Unternehmen im Bereich Belichtungssysteme:

 

 

 


Der Buchdruck ist ein Hochdruckverfahren, das in Europa von Johannes Gutenberg erfunden wurde. Durch die nachfolgende Erfindung der Zylinderdruckmaschine konnte der Buchdruck auch im industriellen Zeitalter fortgeführt werden. Heute wird das Verfahren vor allem bei der Produktion von Etiketten, Losen und Wertpapieren eingesetzt.

 


Computer-to-plate (CTP) oder digitale Druckplattenbelichtung bezeichnet ein Verfahren in der Druckvorstufe, bei dem die Druckplatten vom PC aus direkt im Plattenbelichter bebildert werden. Im Gegensatz zur indirekten Bebilderung über das konventionelle Filmbelichtungsverfahren Computer to Film (CTF) erspart CTP Montage- und Materialkosten. Gleichzeitig lassen sich mit direkt bebilderten Druckplatten hochwertigere Druckergebnisse erzeugen, da die Randschärfe der Rasterpunkte höher ist und feinere Rasterweiten verwendet werden können. Dabei werden im Wesentlichen Belichtungssysteme verwendet, die nach dem Außentrommel- oder Inntrommelprinzip arbeiten.

Unternehmen im Bereich Computer-to-Plate-Systeme (CtP):


Der Digitaldruck ist ein Druckverfahren, bei dem keine Druckvorlage (bzw. Druckform) benötigt wird. Bei diesem Verfahren werden die Informationen direkt vom Computer in eine Druckmaschine übertragen und auf Papier gebracht – so kann jeder Bogen anders bedruckt werden. Das auch als Direct Digital Printing (DDP) bezeichnete Verfahren ermöglicht personalisierte Drucke. Der Digitaldruck erreicht fast die gleiche Qualität, wie der farbige Offsetdruck, ist bei kleinen Auflagen aber wesentlich preisgünstiger. Bei den klassischen Druckverfahren wird mit pastösen Druckfarben gearbeitet – beim Digitaldruck hingegen wird unterschieden zwischen digitalen, elektrofotografischen Drucksystemen die als färbende Substanz Trockentoner verwenden, und solchen mit flüssigen Tinten (Inkjetdruck).

Unternehmen im Bereich Digitaldruck:


Bei der digitalen Bebilderung werden Filme bzw. heutzutage vorwiegend Druckplatten, direkt belichtet. Ein Raster-Image-Prozessor (RIP) wandelt dafür die aus der Druckvorstufe zur Verfügung gestellten Seitendaten in ein belichtungsfähiges Rasternetz um. Dieses Punkteraster wird dann mittels eines Lasers in einem Belichtungssystem auf die Druckplatte übertragen.

Unternehmen im Bereich Digitale Bebilderung:


Software für Druckereien unterstützt die typischen Produktions- und Geschäftsprozesse in Druckvorstufe, Druck und Weiterverarbeitung. Es werden in der Regel alle Bereiche des Druckens (Verpackungsdruck, Tief- und Flexodruck) berücksichtigt. Eine Druckereisoftware bildet die Kalkulation, das Auftragsmanagement, die Fakturierung und Nachkalkulation ab. Sie unterstützt u.a. die Materialwirtschaft bis hin zur Produktionsplanung und -steuerung. In der Regel berücksichtigt die Software für Druckereien auch Schnittstellen für Dateiformate, die einen direkten Datenaustausch zwischen verschiedenen EDV-Systemen und den dahinterliegenden Produktionsanlagen ermöglichen.

Unternehmen im Bereich Druckerei-Software:


Druckfarben setzen sich aus Farbmitteln, Bindemitteln, Lösemitteln sowie Additiven zusammen und werden beim Drucken auf das Substrat übertragen. Sie lassen sich allgemein in pastöse (= hohe Viskosität; Bogen-Offsetdruck), dünnflüssige (= niedrige Viskosität; Flexo- und Tiefdruck) und strahlenhärtende Druckfarbensysteme (Flexo- und Offsetdruck) einteilen. Druckfarben für die verschiedenen Druckverfahren unterscheiden sich nicht nur in ihrer Zusammensetzung, sondern auch in Bezug auf physikalische, chemische und drucktechnische Eigenschaften.

Unternehmen im Bereich Druckfarben: 


Eine Druckplatte ist ein Träger von Text- und Bildinformationen, die planliegend, sowohl starr als auch flexibel sein kann. Grundsätzlich besteht eine Druckplatte aus einer lichtempfindlichen Schicht und einer Trägerschicht, die in der Regel aus Metall- oder Folie besteht. Nachdem die Informationen auf die Platte aufgebracht wurden (z.B. durch Bebilderung, Belichtung oder Gravur und anschließendem Finishingprozess), wird sie auf einem Zylinder oder Sleeve aufgespannt oder montiert. Die Platte bildet die eigentliche Druckform. In der Druckmaschine eingebaut, überträgt sie als Informationszwischenspeicher die Farbe auf den Bedruckstoff. Druckplatten werden im Flexo- und Offsetdruck, aber auch im Tiefdruck eingesetzt (Bogentiefdruck).


Die Aufgabe der Druckvorstufe besteht darin, Texte, Bilder und Grafiken zu Druckvorlagen zusammenzuführen und für den Druck vorzubereiten. Dabei werden Daten, die von Werbeagenturen, Verlagen oder direkt vom Kunden kommen, am Computer in druckbare Daten für den Druckprozess umgesetzt. Zum Aufgabenbereich der Druckvorstufe gehört auch die Druckformherstellung. Im Englischen wird der Begriff „Prepress“ verwendet.

Unternehmen im Bereich Druckvorstufe:

 



Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material und Informations- und Kommunikationstechnik im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Gewährleistet werden sollen ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess und eine stetig optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe. Eine Kernfunktion von ERP ist in produzierenden Unternehmen die Materialbedarfsplanung, die sicherstellen muss, dass alle für die Herstellung der Erzeugnisse und Komponenten erforderlichen Materialien an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge zur Verfügung stehen. Insgesamt sollen dadurch die bisherigen Zielkonflikte ausgeräumt und als Leistungsmerkmale erreicht werden.

Unternehmen im Bereich ERP-Software:


Lesen Sie mehr unter: »Etikettendruck».


Lesen Sie mehr unter: »Etikettendruck».


Die ältesten gedruckten Etiketten stammen aus der Zeit um 1700. Heutzutage haben sich Haftetiketten, also selbstklebende Etiketten zur Trockenetikettierung in vielen Bereichen etabliert. Diese werden für die unterschiedlichsten Bereiche hergestellt: Zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, kosmetischen und pharma-zeutischen Produkten, Gebrauchsgütern und vielen mehr. Für die Produktion selbstklebender Etiketten werden zahlreiche Druck- und Veredelungsverfahren eingesetzt: Hochdruck (Flexo- und Buchdruck), Flachdruck (Offset- und Siebdruck), Tiefdruck, Digitaldruck, Heißfolienprägung etc.

Unternehmen im Bereich Etikettendruck:


Selbstklebende Etiketten bestehen in der Regel aus drei Grundelementen: dem Obermaterial, der Klebstoffschicht auf seiner Rückseite und dem Abdeck- oder Trägermaterial. Das Obermaterial besteht aus Papier oder Folie. Die meisten Folien für selbstklebende Etiketten sind in transparenter, weiß matter, glänzender oder auch in metallisierter Ausführung erhältlich. Der Klebstoff verbindet das Obermaterial mit dem Trägermaterial. Das Abdeckmaterial bildet die Basis des Etiketts während der Herstellung und schützt die Klebstoffschicht vor Verunreinigung. Durch Abziehen des Trägers wird die Klebstoff-Fläche freigelegt, so dass das Etikett aufgeklebt werden kann.


FINAT ist der internationale Verband der Hersteller und Verarbeiter selbstklebender Produkte zum größten Teil Etiketten. FINAT steht für die „Fédération Internationale des Fabricants et Transformateurs d’adhesifs et thermocollants sur papiers et autres support“. Der Etiketten-Verband wurde 1958 in Paris gegründet und hat seinen Sitz in Den Haag, in den Niederlanden und zählt etwa 550 Mitglieder aus über 50 Ländern weltweit. Zu den Höhepunkten in der Etikettenbranche zählt der vom FINAT Verband veranstaltete Etikettenwettbewerb, der jährlich stattfindet und seit 37 Jahren herausragende Etiketten-Leistungen prämiert. Außerdem organisiert der FINAT Verband jährlich das European Label Forum (ELF).


Der Flexodruck ist ein rotatives Druckverfahren, das dank einer flexiblen Druckform sehr vielseitig einsetzbar ist. Es ist das einzige Druckverfahren, in dem Rundlaufungenauigkeiten und Dickenvarianzen des Bedruckstoffes durch die flexible Druckform ausgeglichen werden können, um einen sauberen Rasterdruck zu gewährleisten. So können flexible Materialien bis hin zu dünnen Folien, alle Papiere und Papen sowie Materialien mit rauhen Oberflächen und Textilgewebe bedruckt werden.


Flexodruckplatten sind Hochdruckplatten, deren Oberfläche aus flexiblem Material. Hierfür kommen Gummi oder Fotopolymere zum Einsatz. Das Druckbildrelief ist erhaben.

Unternehmen im Bereich Flexodruckplatte:


Beim Folienkaschieren wird Papier oder Karton mit einer Folie beklebt, um die Oberfläche vor mechanischen Beeinträchtigungen zu schützen oder optisch positive Eigenschaften zu erzielen. Außerdem wird die Festigkeit erhöht.


Mit Gitterabzug bezeichnet man die Restfolie, die nach dem Ausstanzen der Etiketten übrig bleibt und entsorgt wird.


Der Haftklebstoff bzw. das Haftmaterial sorgt bei Etiketten für die Haftung auf einem Untergrund. Abhängig von der gewünschten Funktionalität und der jeweiligen Oberflächenbeschaffenheit kommen hier unterschiedliche Haftklebstoffe zum Einsatz.


Produkte, die mit einer Heißfolie veredelt sind, wirken auf den Betrachter besonders hochwertig. Sie wird deshalb oft als zusätzliche Veredlungsmöglichkeit für Etiketten, Zigaretten- und Kosmetikverpackungen oder Buchdeckeln eingesetzt. Heißfolienprägung nennt sich das Verfahren, bei dem die Heißfolie auf dem Papier oder Karton aufgebracht wird. Die Folie wird mithilfe von Druck und Temperatur mithilfe eines Prägestempels auf das zu veredelnde Material übertragen. Durch das Aufbringen der Folie erhält das Druckmotiv eine besondere Farbintensität und einen speziellen Glanz.

Unternehmen im Bereich Heißfolie:


Etiketten müssen auf Objekten haften. Hotmelt oder Heissklebstoffe sind lösemittelfrei und werden unter Hitzeeinwirkung auf die Klebefläche aufgebracht, um die Etiketten – je nach Anforderung – wieder ablösbar, repositionierbar oder permanent auf dem Objekt haften zu lassen.


In-Mould-Labels sind Etiketten, die in der industriellen Fertigung auf Formteile aufgebracht werden. Sie sind damit eine Alternative zum direkten Bedrucken des Formteils.


Lesen Sie mehr unter: »Inkjet-Druck».


Beim Inkjet-Druck wird Farbstoff in Form von flüssiger Tinte oder verflüssigtem Wachs aufgebracht. Dabei wird ein kontinuierlicher Tintenstrahl mit bis zu 120.000 gleichförmigen Tropfen pro Sekunde erzeugt und unter Druck durch eine kleine Düse gepresst. Die Tropfen durchlaufen ein elektrisches Feld mit sehr hohen Spannungen und werden abhängig von ihrer Ladung auf das Produkt gelenkt.

Lesen Sie mehr unter: »Kaltfolienprägung».

Unternehmen im Bereich Kaltfolie:


Bei der Kaltfolienprägung wird eine Folie auf dem Drucksubstrat aufgeklebt. Im Gegensatz zur Heißfolienprägung ist hierbei keine hohe Temperatur, zusätzliches Werkzeug und vor allen Dingen kein aufwändiger Offlineprozess mit Heißfolien-Prägemaschinen (im Hochdruckverfahren) notwendig. Außerdem lässt sich die applizierte Folie bei der Kaltfolienprägung meist „inline“, also direkt nach dem Auftragen in der Maschine bedrucken, wodurch eine große Zahl unterschiedlicher Effekte erzielt werden kann.

Für das Applizieren der Folie werden insgesamt zwei Druckwerke benötigt. Über das Farbwalzensystem und eine konventionelle Offsetplatte wird im ersten Druckwerk ein Kleber dem Motiv entsprechend auf das Substrat aufgebracht. Im zweiten Druckwerk wird die Folie über eine Auf- und Abwickelstation übertragen. Die Folie wird auf die Stellen übertragen, die zuvor mit Klebstoff versehen wurden. Der Folienanteil, der hierbei nicht verklebt wird, wird anschließend mit der Trägerschicht in der Aufrollstation wieder aufgerollt. In den folgenden Druckwerken kann der Bedruckstoff mit den Folienapplikationen bedruckt werden.


Die Klebkraft ist jene Kraft, die erforderlich ist, ein Selbstklebematerial, das unter bestimmten Bedingungen auf eine Standardtestplatte geklebt wurde, von dieser Platte unter einem bestimmten Abzugswinkel und in einer bestimmten Geschwindigkeit wieder abzulösen. Sie wird in Newton angegeben.


Die Kratzfestigkeit ist ein wichtiger Aspekt von Oberflächencharakterisierungen. Bei Etiketten ist es unerwünscht, dass auf der Oberfläche Kratzer sichtbar sind. Eine Ausnahme sind Rubbellose.


Beim LED-UV-Druck erfolgt der Trocknungsprozess durch spezielle LED-UV-Lampen. Diese verbrauchen um bis zu 80 Prozent weniger Energie als herkömmliche UV-Lampen und lassen sich zudem ohne Wartezeiten ein- oder ausschalten. Ebenso kommt es bei LED-UV-Trocknern zu keiner Ozonentwicklung. Dadurch werden die bisher notwendigen Absaug- bzw. Entlüftungsaggregate überflüssig. Materialschonend ist auch die geringere Hitzeentwicklung in der Maschine und somit des Bedruckstoffes.

Unternehmen im Bereich LED-UV-Druck:


Lesen Sie mehr unter: »LED-UV-Druck».

Unternehmen im Bereich LED-UV:


Das Laserstanzen bezeichnet ein thermisches Schneidverfahren, bei dem der Laserstrahl das Material an der Schneidstelle so erhitzt, dass das geschmolzene oder verbrannte Substrat präzise aus der Schneidlinie entfernt wird. Nahezu jede Substrat-Art kann mit dem Laser geschnitten werden. Im Gegensatz zum mechanischen Stanzen müssen bei der Laserstanzung im Vorfeld keine Stanzformen hergestellt werden, sondern die Verarbeitung erfolgt komplett digital.


Nach der DIN 16525 versteht man unter Lichtechtheit von Drucken die Widerstandsfähigkeit von Druckfarben gegen Lichteinwirkung ohne direkten Einfluss der Witterung.


Magnetzylinder dienen im Etikettendruck dem Zweck, Stanzbleche aufzunehmen und sicher auch bei hohen Umdrehungszahlen zu halten. Bei Magnetzylindern kommt es auf µm-genaue Fertigung an, damit ein genaues und fehlerfreies Stanzen ermöglicht wird. Magnetzylinder werden in der Regel aus Stahl mit einem Chromgehalt gefertigt. Dies erhöht unter anderem die Korrosionsbeständigkeit. Magnetzylinder bestehen aus der magnetischen Trommel, Zahnrädern und Schmitzringen sowie Zapfen für die Halterung in den Lagern. Neben den magnetischen Eigenschaften werden die Stanzbleche meist noch durch Vakuum und/oder Passstifte gehalten.

Unternehmen im Bereich Magnetzylinder:


Ein Management-Informationssystem (MIS) ist ein Software-System, das dem Unternehmen Informationen zur Verfügung, mit deren Hilfe das Unternehmen gelenkt bzw. das Controlling (also dem Produktions- und Vertriebssektor) betrieben werden kann. Ein MIS ist in der Regel betriebswirtschaftlich orientiert, während ein Führungsinformationssystem sich mit den Grundsätzen der Unternehmensführung (Personal) beschäftigt. Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit Konzeption, Aufbau und Pflege von (Management-) Informationssystemen.

Unternehmen im Bereich Management Information System (MIS):


In vielen Ländern gibt es Gesetzesvorgaben, nachdem Lebensmittelverpackungen keine Stoffe enthalten dürfen, die in grenzwertüberschreitenden Mengen auf das Füllgut übergehen könnten. Das Unternehmen ist der weltweit erste Druckfarbenhersteller, der diese Sicherheit durch eine schriftliche Garantie für UV-Produkte bestätigt. Damit garantiert das Unternehmen, dass aus der Farbschicht der Verpackung keine Stoffe in Mengen oberhalb der geltenden Grenzwerte auf das verpackte Lebensmittel übergehen können.

Unternehmen im Bereich migrationsarmer Druckfarben:

 


Die Oberflächenspannung wird vom Randwinkel der Oberflächenenergien von Flüssigkeiten und der Festköperoberfläche bestimmt. Das heißt: unter Benetzbarkeit wird das Verhalten einer Flüssigkeit auf einer Festkörperoberfläche verstanden. Die Oberflächenspannung wird in der Praxis mit Hilfe von Prüftinten nach DIN 53364 geprüft.


Lesen Sie mehr unter: »Druckvorstufe».

Unternehmen im Bereich Prepress:


Der Primer ist eine Grundierung auf Dispersionsbasis und sorgt dafür, dass die anschließend darauf gedruckte Farbe besser auf dem Trägermaterial hält.


Prägefolien werden im Prägefoliendruck (Heiß- und Kaltprägung) eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein Mehrlagenprodukt, bestehend aus Trägerschicht (zumeist PE-Folie), Ablöseschicht (Mikrowachs), Antioxidschicht (bei metallisierten Folien), Farb- oder Metallschicht und einer Klebstoffschicht. Metallisierte Schichten werden im Hochvakuum aufgedampft. Die Farb- oder Metallschicht der Prägefolien löst sich unter Einwirkung von Hitze und/oder Druck von der Trägerschicht und wird so auf das entsprechende Substrat übertragen.

Unternehmen im Bereich Prägefolien:

 

 


Das Wort Rakel stammt von dem französischen Wort „racle“ ab und bedeutet Kratzeisen oder Abstreichholz. Im Tiefdruckverfahren ist die Rakel ein messerartig geschliffenes Stahlband, das eines der wichtigsten Teile der Tiefdruckmaschine ist. Die Aufgabe des Rakels ist es, die überschüssige Druckfarbe von den Stegen des Druckzylinders abzustreifen, so dass nur noch die sogenannten Näpfchen mit der Druckfarbe gefüllt sind. Man spricht hierbei auch vom „abrakeln“.

Unternehmen im Bereich Rakel:

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Beim Rotationsstanzen erfolgt der Stanzprozess durch Drehung der Werkzeuge und nicht durch eine geradlinige Bewegung der Werkzeuge wie beim Hubstanzen. Der Aufbau einer Rotationsstanze besteht im Wesentlichen aus einem Gehäuse, einem Wellenpaar, Getriebe und den Werkzeugträgerringen. Beim Rotationsstanzen werden entweder komplett gefertigte Stanzzylinder oder Magnetzylinder mit einem Magnetblech verwendet. Rotationsstanzen können mit nahezu beliebigen Messerhöhen und Schneidprofilen hergestellt werden. Deshalb sind sie besonders für dicke und feste Materialien wie beispielsweise PVC-Folien und Karton geeignet.

Unternehmen im Bereich Rotationsstanze:


Unter Schneiden versteht man das Trennen eines Werkstoffes mittels Messer. Mit Hilfe der Schneidetechniken werden Papier, Karton, Pappe und andere Materialien oder Erzeugnisse in der Druckweiterverarbeitung auf eine bestimmte Größe gebracht. Druckbahnen und -bogen werden einzeln oder in Stapeln auf ein weiterverarbeitbares Format oder auf das Endformat geteilt. Unterschieden wird dabei zwischen Planschneiden, Schneiden von Bahnen, Beschneiden.

Unternehmen im Bereich Schneiden:


Selbstklebeetiketten oder Haftetiketten wurden in den 1930er Jahren von Avery in den USA entwickelt und zuerst als Bogenware eingesetzt. Hierbei handelt es sich um einen mehrschichtigen Materialverbund, der in der einfachsten Ausführung aus dem eigentlichen Etikett, einer Klebstoffschicht, einer Silikonschicht und dem Trägerpapier besteht. Der heutige Etikettenmarkt bietet eine Vielzahl von unterschiedlichsten Etikettenmaterialien an. Je nach Anwendung und technischer Anforderung werden Papier- oder Kunststoffetiketten in verschiedenen Qualitäten und mit diversen Oberflächenveredelungen angeboten.

Unternehmen im Bereich Selbstklebeetikett:


Stanzbleche werden für die Aufbringung auf spezielle magnetische Stanzzylinder genutzt und in der Etikettenverarbeitung für das rotative Stanzen genutzt. Die Stanzbleche werden gefräst oder gelasert und können je nach dem individuellen Einsatzzweck mit verschiedenen Beschichtungen versehen werden. Dazu gehört beispielsweise die Antihaftbeschichtung, um ein Verkleben des Zylinders mit Stanzresten zu vermeiden. Eine spezielle Laserhärtung kann zudem dazu beitragen, das Durchstanzen zu erleichtern oder schwierige Folienmaterialien zu verarbeiten.

Unternehmen im Bereich Stanzblech:


Beim maschinellen Stanzen werden verschiedene Materialien wie Papier, Folie, Kunststoff etc. in eine bestimmte Form gepresst, getrennt oder herausgeschnitten. Verwendet werden dafür Flachstanzen, Rotations- oder Laserstanzen. Beim Flach- oder Rotationsstanzen basiert das Trennverfahren auf dem Scherschneiden. Oftmals werden zusätzlich zum eigentlichen Stanzwerkzeug auch noch Rilllinien verwendet, um das zu stanzenden Material gleichzeitig zu Rillen.

Unternehmen im Bereich Stanzen:


Trägerpapier ist imprägniertes, beschichtetes oder gestrichenes Papier. Es verhindert das dauerhafte Anhaften des jeweils aufgebrachten Materials. Trägerpapier wird heute hauptsächlich als temporärer Schutz der Klebeflächen von Selbstklebeetiketten etc. verwendet. Anschließend wir der Träger abgezogen und das Etikett mit der freigelegten Klebstoff-Fläche auf dem Gegenstand appliziert bzw. aufgeklebt.


UV-härtende Druckfarben sind Farbsysteme, die durch UV-Strahlung zur Aushärtung gebracht werden. Das mit Farbe bedruckte Material wird durch eine UV-Anlage mit Quecksilberdampflampen oder LED-Lampen mit genau definierter Bandgeschwindigkeit befördert und so wird der Farbfilm in Sekundenschnelle zur Aushärtung bzw. Trocknung gebracht. UV-härtende Druckfarben- und lacke werden beim Buchdruck, dem Bogen- und dem Endlos-Offset, dem Letterset, dem Tampondruck, den Siebdruck, dem Flexodruck, dem Tiefdruck, der Lackierung und der Kaltfolienprägung eingesetzt.

Unternehmen im Bereich UV-Druckfarben:


Unternehmen im Bereich UV-LED:


Für die Herstellung von selbstklebenden Etiketten werden meistens modular aufgebaute Hybridmaschinen eingesetzt, bei denen Druck und Weiterverarbeitung in einem Arbeitsgang erfolgen. Neben diversen Veredelungsmöglichkeiten nach dem Druck, sind die anschließenden Arbeitsschritte Rotationsstanzung und Gitterabzug wesentliche Elemente in der Weiterverarbeitung. Nach dem Ausstanzen der Einzeletiketten in der Substratbahn wird das Gitter („Abfall“) von der Trägerbahn abgezogen und auf einen Kern aufgewickelt.

Unternehmen im Bereich Weiterverarbeitung: